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Erneuerbare Energien:
Deutlich mehr Ökostrom
Mit der Förderung erneuerbarer
Energien ist die Erzeugung von Ökostrom in Deutschland stark
gestiegen. Das Umweltministerium spricht von einem Erfolg.
Berlin (dpa) - Wie der Verband
der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) am Montag in Berlin mitteilte,
ist die subventionierte Ökostrom-Produktion 2001 gegenüber
dem Vorjahr um 72 Prozent auf knapp 18 Milliarden Kilowattstunden
gestiegen.
Da Versorger und Netzbetreiber
den geförderten Ökostrom abnehmen müssen und die
Kosten dafür umlegen, mussten auch Endabnehmer mehr zahlen.
So haben 2001 Kunden laut VDEW mit 1,18 Milliarden Euro 37 Prozent
mehr gezahlt.
Nach Angaben des Bundesumweltministeriums
schlagen die Mehrkosten auf Grund des EEG nur mit 0,18 Cent je
Kilowattstunde zu Buche. Die Belastung für den Verbraucher
sei also relativ gering, sagte Ministeriumssprecher Jürgen
Maaß. Die Anschubförderung über diese Umlagefinanzierung
sei erfolgreich und habe «kaum merkbare Auswirkungen für
Verbraucher».
Nach den Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
(EEG) sind Stromversorger verpflichtet, durch erneuerbare Energien
hergestellten Strom von Öko-Produzenten zu Mindestpreisen
abzunehmen. Subventionierter Ökostrom muss laut VDEW im Schnitt
mit 8,8 Cent je Kilowattstunde vergütet werden. Dies sei
dreieinhalb mal so viel wie der geschätzte Marktwert, der
im Schnitt bei 2,5 Cent je Kilowattsunde liege.
Zusätzlich wurden nach Angaben
des VDEW im Jahr 2001 weitere 18 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom
ohne Subventionen produziert. Diese entfielen auf größere
Wasserkraftanlagen sowie Müllverbrennungsanlagen, die vom
EEG ausgeschlossen seien.
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