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Windparks: Forscher entwickeln verbesserte
Vorhersagetechnik
Mit verbesserter Vorhersagetechnik
von windstillen Phasen wollen Forscher der Flaute im Rotorenpark
entgegen wirken und den Griff zur Energiereserve planbar machen.
Osnabrück (dpa) - Wie die
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU/Osnabrück) am Montag
mitteilte, fördert sie ein entsprechendes Projekt der schleswig-holsteinischen
Firma GEO Gesellschaft für Energie und Ökologie (Enge-Sande)
sowie des GKSS Forschungszentrums (Geesthacht) mit 300.000 Euro
über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Derzeit drehen sich laut DBU
bundesweit 12.800 Windenergieanlagen mit 11.000 Megawatt Leistung.
Das entspreche 20 Prozent Steigerung im Vergleich zu Ende 2001.
In Schleswig-Holstein werde inzwischen ein Viertel des Strombedarfs
aus der natürlichen Energiequelle gedeckt.
In einem mit Windenergie gespeisten
Versorgungsnetz muss es auf Grund der natürlichen Schwankungen
immer kurzfristig abrufbare Reserven geben, zumeist aus herkömmlichen
Kraftwerken. «Um im Fall einer sinkenden Ertragsleistung
der Windanlagen spontan auf diese konventionellen Energiequellen
zurückgreifen zu können, müssen solche Schwankungen
genauer vorhersagbar werden», erläuterte Fritz Brickwedde,
Generalsekretär der Bundesumweltstiftung. Bisherige Prognosesysteme
arbeiteten jedoch nur unzureichend zuverlässig.
«Die in ertragsschwachen
Tagen notwendige Unterstützung durch herkömmliche Kraftwerke
bedarf einer Vorlaufzeit. Wenn Vorhersagen nicht stimmen, und
die Kraftwerke viel zu früh angefahren werden, bedeutet dies
einen großen Energieaufwand und somit hohe Kosten»,
sagte Brickwedde.
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