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- 01.08.2002 -

 

 

 


 

Greenpeace: Konzerne bleiben bei Umweltverbrechen straffrei

Internationale Konzerne kommen nach einer Greenpeace-Studie bei schweren Umweltverbrechen noch immer straffrei davon.

Hamburg (dpa) - Das belegte die Umweltorganisation am Donnerstag mit einer Auflistung von Unfällen und Umweltstraftaten besonders gefährlicher Branchen wie der Chemie- und Atomindustrie oder des Bergbaus.

Bei allen 41 weltweit dokumentierten Fällen hätten Konzerne schwere Schäden für Umwelt und Menschen verursacht, sagte Greenpeace-Sprecher Andreas Bernstorff. In den meisten Fällen hätten die Unternehmen dafür nicht einmal Entschädigungszahlungen leisten müssen.

Greenpeace forderte deshalb ein internationales Umwelthaftungsrecht. Die Bundesregierung müsse das Thema auf dem Weltgipfel in Südafrika Ende des Monats zur Sprache bringen.

Namentlich nannte die Organisation eine australische Firma, aus deren Betrieb in Rumänien im Januar 2000 hochgiftige Zyanide in den Fluss Theiss gelangt seien. Daraufhin sei der Fluss auf einer Länge von 700 Kilometern über Ländergrenzen hinweg bis nach Ungarn «schlagartig biologisch tot» gewesen.

 Mehr Informationen:

Greenpeace

 

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