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Greenpeace: Konzerne bleiben bei Umweltverbrechen
straffrei
Internationale Konzerne kommen
nach einer Greenpeace-Studie bei schweren Umweltverbrechen noch
immer straffrei davon.
Hamburg (dpa) - Das belegte die
Umweltorganisation am Donnerstag mit einer Auflistung von Unfällen
und Umweltstraftaten besonders gefährlicher Branchen wie
der Chemie- und Atomindustrie oder des Bergbaus.
Bei allen 41 weltweit dokumentierten
Fällen hätten Konzerne schwere Schäden für
Umwelt und Menschen verursacht, sagte Greenpeace-Sprecher Andreas
Bernstorff. In den meisten Fällen hätten die Unternehmen
dafür nicht einmal Entschädigungszahlungen leisten müssen.
Greenpeace forderte deshalb ein
internationales Umwelthaftungsrecht. Die Bundesregierung müsse
das Thema auf dem Weltgipfel in Südafrika Ende des Monats
zur Sprache bringen.
Namentlich nannte die Organisation
eine australische Firma, aus deren Betrieb in Rumänien im
Januar 2000 hochgiftige Zyanide in den Fluss Theiss gelangt seien.
Daraufhin sei der Fluss auf einer Länge von 700 Kilometern
über Ländergrenzen hinweg bis nach Ungarn «schlagartig
biologisch tot» gewesen.
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