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Zeitung: Initiative von Wirtschaft und
Umweltverbänden gescheitert
Eines der zentralen Projekte
der Bundesregierung für den Weltgipfel in Johannesburg ist
nach Darstellung der «Süddeutschen Zeitung» gescheitert.
Berlin (dpa) - Bei dem Ende August
beginnenden Gipfel sollte eine Initiative der Wirtschaft gemeinsam
mit Gewerkschaften sowie Umwelt- und Entwicklungsverbänden
gestartet werden. Sie sah vor, Umweltschutz-Aspekte bei Auslandsinvestitionen
stärker zu berücksichtigen.
Der Bundesverband der Deutschen
Industrie (BDI) werde die bereits ausgehandelte Selbstverpflichtung
aber nicht unterschreiben, berichtet das Blatt in seiner Donnerstagausgabe.
In der Erklärung sollten
sich die Unternehmen unter anderem zur Einhaltung der Umweltgesetze
im Ausland und zum besseren Schutz ihrer Mitarbeiter bei ausländischen
Direktinvestitionen verpflichten.
Die Umweltverbände hätten
allerdings verlangt, dass diese Ziele nicht von den Unternehmen
selbst, sondern von unabhängigen Gutachtern überprüft
werden sollten, schreibt die «Süddeutsche Zeitung»
(«SZ»).
Sie hätten außerdem
darauf bestanden, dass langfristig aus der freiwilligen Selbstverpflichtung
eine rechtlich bindende Erklärung werden solle. Beide Punkte
wollte der BDI laut «SZ» nicht mittragen.
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