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Landwirtschaft: Sechs Milliarden Euro
Schaden durch Smog
Der Ozonsmog beschert Europas
Bauern Ernteausfälle von jährlich sechs Milliarden Euro.
(jkm) - Mit über 1,5 Milliarden
sind die Schäden in Frankreich am höchsten, in Deutschland
sollen es rund eine Milliarde Euro sein. Dies geht aus einer Studie
für die UNECE, die für Europa zuständige Wirtschaftskommission
der Vereinten Nationen, hervor.
Britische Forscher unter der Leitung
von Mike Holland von AEA Technology errechneten die Ozon-Kosten
von 45 Ländern Europas und der ehemaligen Sowjetunion. "Die
Verluste sind bedeutend, sie machen in einigen Ländern mehrere
Prozent der Jahresproduktion aus", sagte Holland dem "New
Scientist".
Ozon ist nur in Höhen von
25 bis 60 Kilometern ein gern gesehenes Gas. Was uns in der Ozonosphäre
vor der schädlichen UV-Strahlung schützt, wirkt in Bodennähe
giftig. Besonders reaktionsfreudig zeigt sich Ozon, wenn es auf
Stickstoff und Kohlenwasserstoff aus Autoabgasen trifft.
Der giftige Smog behindert das
Pflanzenwachstum. Besonders Getreide und Kartoffeln sind betroffen,
sagen die Forscher. Auch die Fleisch-, Milch- und Käseproduktion
werde durch Smog geschädigt.
Die Studie macht den Bauern aber
auch Hoffnung: Sollte Europa die vereinbarten Ziele zur Smog-Reduzierung
erreichen, könnten die finanziellen Verluste bis zum Jahr
2010 um ein Drittel vermindert werden.
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