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Germanwatch: Schuldige am Klimawandel
sollen für Schäden haften
Die Umweltorganisation Germanwatch
will mit einer «Klima-Ausbade-Kampagne» eine verstärkte
Haftung von Unternehmen und Ländern für ihren Anteil
am Klimawandel einfordern.
Berlin (dpa) - «Der globale
Klimawandel darf nicht zum globalen Verbrechen werden»,
sagte Kampagnenleiter Christoph Bals beim Start der Aktion am
Freitag in Berlin.
Derzeit würden Staaten und
Unternehmen für ihren Beitrag an Umweltkatastrophen kaum
zur Verantwortung gezogen. Die Germanwatch- Kampagne wird von
der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und
der Versicherungswirtschaft unterstützt.
Die Umweltjuristin Roda Verheyen
sagte, Umweltschäden seien derzeit auf internationaler Ebene
schwer einklagbar. Dies könne verbessert werden, wenn sich
die Staaten auf Grundlage der Klima- Rahmenkonvention von 1992
auf verbindliche Regeln verständigten.
Es sei durchaus möglich,
den jeweiligen Anteil eines Verursachers am Klimawandel zu bestimmen.
Es sei beispielsweise genau bekannt, wie viel Treibgase die einzelnen
Länder der Welt ausstießen.
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