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Statistisches Bundesamt: Flächenverbrauch
hat sich beschleunigt
Verkehr und Siedlungen verbrauchen
in Deutschland immer größere neue Flächen. Zwischen
1997 und 2001 wurden jeden Tag im Schnitt 129 Hektar erschlossen.
Wiesbaden (dpa) - Dieser Flächenverbrauch
entspricht mehr als der Hälfte Berlins pro Jahr oder rund
175 Fußballfeldern pro Tag. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) in Wiesbaden am Montag berichtete, betrug in den fünf
Jahren zuvor der Flächenverbrauch noch 120 Hektar pro Tag.
Die Siedlungs- und Verkehrsfläche,
die etwa zur Hälfte versiegelte Fläche aber auch unbebautes
Gebiet umfasst, ist in den fünf Jahren damit um 4,5 Prozent
gewachsen und nahm 2001 knapp ein Achtel Deutschlands ein.
Die Zunahme ging auf Kosten der
Landwirtschaftsfläche, die im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent
schrumpfte, aber mit 53,5 Prozent noch immer mehr als die Hälfte
des Landes einnimmt. Der Anteil an Wald stieg leicht auf 29,5
Prozent. Auch die Wasserfläche wurde etwas größer
und lag 2001 bei 2,3 Prozent.
Am dichtesten besiedelt sind
die Stadtstaaten (bis zu 69 Prozent), am geringsten Mecklenburg-Vorpommern
(6,7 Prozent). Der Anteil an Landwirtschaftsflächen ist mit
72,2 Prozent in Schleswig-Holstein am höchsten, beim Wald
liegt Rheinland-Pfalz mit einem Anteil von 40,8 Prozent vorne.
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