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Aerogenerator: Windenergie vom Fließband
Eine Art übergroßes
Fließband zur Nutzung der Windenergie haben zwei spanische
Firmen entwickelt.
(jkm) - Die Konstruktion besteht
aus zwei Masten, zwischen denen drei auf Rollen gelagerte Stahlseile
gespannt sind. Als Angriffspunkt für den Wind dienen auf
den Stahlseilen angebrachte Metallblätter. Weht der Wind
genügend stark, versetzt er das Fließband in Bewegung
und treibt über die Rollen sechs Stromgeneratoren an.
Nach Angaben der Firma Enerlim
im baskischen Zamudio ist der 25 Meter hohe und 135 Meter weite
"Aerogenerator" sehr viel leichter als übliche
Windräder. Zudem sei keines der Einzelteile länger als
12 Meter, so dass Transport und Montage der Anlage vergleichsweise
einfach seien.
Auch im Hinblick auf die Umwelt
weise die Konstruktion Vorteile gegenüber Windrädern
auf: Schon aus wenigen Metern Entfernung könne man die 12
Meter hohen, sehr schmalen Blätter nicht mehr erkennen, so
dass Anwohner von der Anlage nicht belästigt würden.
Zudem bewegten sich die Blätter mit höchstens 40 Kilometern
pro Stunde und könnten von Vögeln leicht gemieden werden.
Eine erste Anlage ist bereits
im Losa-Tal in der spanischen Provinz Burgos errichtet worden.
Jeder ihrer sechs Generatoren soll eine Leistung von maximal 100
Kilowatt erbringen können. Unter den örtlichen Windverhältnissen
soll das "Fließband" laut Firmenangaben jährlich
rund 280.000 Kilowattstunden Energie liefern kann.
Bei Windgeschwindigkeiten unter
vier Metern pro Sekunde oder über 20 Metern pro Sekunde müsse
das System aus Sicherheitsgründen jedoch angehalten werden.
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