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Heizungen und Wärmedämmung:
Neue Energie-Normen vom 1. Februar an
Für den Bau neuer Häuser
und das Renovieren von Altbauten gelten von Freitag an neue Vorschriften
zum Energiesparen.
Berlin (dpa) - Demnach müssen
allein zwei Millionen veraltete Heizkessel bis 2006 ausgetauscht
werden, berichtete Bundes- verkehrsminister Kurt Bodewig (SPD)
am Mittwoch in Berlin zum Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung
am 1. Februar.
Die Kosten würden sich in
fünf bis zehn Jahren durch geringere Heizkosten amortisieren,
erklärte der Minister: «Es ist auf jeden Fall eine
lohnende Investition.»
Mit der neuen Verordnung soll
der Bedarf an Heizenergie in Gebäuden um 30 bis 35 Prozent
gesenkt werden. Die Bundes- regierung rechnet gleichzeitig durch
eine höhere Nachfrage an Heizungstechnik, Wärmedämmung
und neuen Fenstern mit zusätzlichen Impulsen für die
Bauwirtschaft.
Bei Neubauten werde damit der
«Niedrigenergiehaus-Standard» zur Regel, erklärte
Bodewig. Bei allen Neubauten eines Jahres würden dadurch
140 Millionen Liter Heizöl eingespart.
Für ältere Häuser
enthält die Verordnung Verpflichtungen zur Nachrüstung,
etwa zur Dämmung von freiliegenden Rohrleitungen und Dachgeschossen.
Bei anstehenden Modernisierungen müssen bestimmte Anforderungen
erfüllt werden.
Mit der Verordnung will die Bundesregierung
den Ausstoß von Kohlendioxid um zehn Millionen Tonnen im
Jahr verringern.
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