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Verband: Dung von vier Kühen liefert
Energie für Einfamilienhaus
Das Potenzial von Biomasse
als Energielieferant wird
nach Angaben des Fachverbandes Biogas noch nicht ausreichend genutzt.
Berlin (dpa) - So reiche zum
Beispiel der Dung von vier Kühen in einer Biogasanlage aus,
um ein Einfamilienhaus mit Strom zu versorgen, erläuterte
Claudius da Costa Gomez am Dienstag in Berlin kurz vor Beginn
der Kongressmesse RENEXPO (17. bis 19. Januar) zu erneuerbaren
Energien auf der Grünen Woche. Solche Anlagen arbeiteten
vor allem in China.
Der Verband strebt auf längere
Sicht einen Anteil von Biogas an der Stromversorgung von bundesweit
13 Prozent an. Derzeit versorgten rund 1500 Biogasanlagen über
172.000 Haushalte. Denkbar seien 200.000 Anlagen zur Energiebelieferung
von 4,4 Millionen Haushalten, hieß es. Bei der technischen
Entwicklung habe Deutschland eine Führungsrolle, an der sich
andere Länder orientierten.
Die Kraft-Wärme-Kopplung
will von der Nische in den Massenmarkt. Eine staatliche Förderung
vor allem für kleinere Anlagen könnte einen Schub bringen,
hieß es. Der Anteil der klimaschonenden Technik bei der
Stromerzeugung liege in Deutschland bei 10 Prozent, während
es in den Niederlanden schon gut 50 Prozent seien.
In Berlin sollen vor allem Verwalter
öffentlicher Gebäude, Bauherren, Architekten und Landwirte
über den Einsatz der Technik informiert werden.
Eine Spitzenposition hat Deutschland
im europäischen Vergleich laut den Angaben bei der Windenergie.
Hier sei die höchste Kapazität installiert.
Energie lasse sich auch durch
veränderte Bauweisen erzielen. Beim so genannten Passivhaus
mit Wärmedämmung und optimaler Energieausbeute seien
sehr hohe Einspareffekte möglich.
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