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Öffentlichen Nahverkehr: Trittin
fördert höhere Umweltstandards
Mit Pilotprojekten in Berlin,
Hannover und Frankfurt/Oder will das Bundesumweltministerium Wege
zur Reduzierung von Lärm und Schadstoffausstoß im öffentlichen
Nahver- kehr weisen.
Berlin (dpa) - Dafür habe
Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) bis zum Jahr 2004
insgesamt rund 2,5 Millionen Euro (etwa 4,9 Millionen Mark) bereitgestellt,
teilte das Ministerium am Freitag mit.
Aus Umweltsicht gehe es vor allem
darum, die Umweltbelastun- gen im Verkehr etwa durch Rußpartikel,
Stickoxide sowie Lärm deutlich zu reduzieren.
Von 38 Bewerbern seien die Konzepte
der Berliner Verkehrs- gesellschaft (BVG), der Stadtverkehrsgesellschaft
Frankfurt/Oder sowie der Region Hannover ausgewählt worden.
So werden Berlin und Frankfurt beim Kauf umweltfreundlicher Busse
unterstützt.
Die Region Hannover hat ein Konzept
entwickelt, mit dem hohe Umweltstandards bei der Vergabe von Aufträgen
im öffentlichen Nahverkehr umgesetzt werden sollen.
Die Diskussion um den Wettbewerb
im öffentlichen Nahverkehr ist nach Einschätzung des
Umweltministeriums noch zu sehr auf die Kostenfrage beschränkt.
Vielmehr müsste Wettbewerb um Qualität geführt
werden, der attraktive Nahverkehrsangebote mit hohen Umweltstandards
verknüpfe.
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