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Satellitenbilder zeigen Schäden an Afrikas Seen
Die Umweltschäden an Afrikas Seen nehmen
stark zu, zeigt ein Atlas mit Satellitenbildern der UN. Hauptursachen
sind der Klimawandel und die Übernutzung der Gewässer.
(vv) - Das UN-Umweltprogramm
UNEP stellte am Montag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi
einen "Atlas
der afrikanischen Seen" vor. Der Atlas vergleicht Satellitenbilder
aus vergangenen Jahrzehnten mit heutigen Aufnahmen. Die Satellitenbilder
und weitere Messungen hätten in nahezu allen Binnengewässern
des Kontinents teilweise dramatische Umweltschäden gezeigt.
Die Wasservorräte sind nach UNEP-Angaben in den vergangenen
Jahren stark zurückgegangen und könnten angesichts des
rasanten Bevölkerungswachstums in Zukunft weiter dramatisch
schrumpfen. UNEP-Chef Klaus Töpfer forderte umfassende Maßnahmen
zur Erhaltung der Seen. Ohne einen nachhaltigen Umgang mit den
Wasserressourcen sei die Armutsbekämpfung und die Erreichung
der Milleniumsziele nicht möglich, sagte Töpfer.
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© UNEP
Der Tschadsee ist zwischen 1972 (l.) und
2001 um nahezu 90% geschrumpft.
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Welt-Seen-Konferenz in Nairobi
Der Atlas zeigt Veränderungen wie das Schrumpfen des Tschadsees,
Entwaldung am Nakuru-See in Kenia und den zunehmenden Bevölkerungsdruck
am Viktoria-See. UNEP-Chef Töpfer sagte: "Ich hoffe,
dass diese Bilder wachrütteln." Zur Zeit beraten Experten
auf der 11.
Welt-Seen-Konferenz in Nairobi, was zu tun ist, um den bedrohten
Seen Afrikas und der Welt zu helfen.
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