vista verde SucheNewsThemenAktion

v i s t a   v e r d e   n e w s   -   P o l i t i k  &  G es e l l s c h a f t


- 15.06.2005 -

 

  Nachrichten aus Umwelt und Natur täglich frei Haus - abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter:
 
 
[ mehr Infos ]


 

Forschungsfonds belohnt Ideen zum Schutz des Trinkwassers

Das Magazin "National Geographic" will neue Forschungen zum Schutz des Trinkwassers vorantreiben und stellt dafür insgesamt 250.000 Euro in einem Förderprogramm zur Verfügung.

(vv) - Das Reportagemagazin "National Geographic Deutschland" und der Pharmakonzern Bayer wollen gemeinsam neue Forschungen zum Schutz des Trinkwassers vorantreiben und stellen dafür insgesamt 250.000 Euro in einem Förderprogramm zur Verfügung. Die beiden Unternehmen unterstützen im Rahmen des "National Geographic Global Exploration Fund" wissenschaftliche Arbeiten, die die weltweite Erschließung, Verteilung und den schonenden Umgang mit Wasser erforschen. Der Mangel an Süßwasser gilt heute als das größte globale Problem der Menschheit. Laut "National Geographic" leben derzeit mehr als eine Milliarde Menschen ohne sauberes Trinkwasser - Tendenz: steigend.

Der jetzt aufgelegte Förderungsfonds richte sich speziell an Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum. Eine internationale Wissenschafts-Kommission werde die Förderprojekte auswählen. Informationen zur Bewerbung und Anträge für die Forschungsgelder findet man im Internet unter www.nationalgeographic.de/gef. Der Bremer Geowissenschaftler und Meeresgeologe Professor Gerold Wefer nimmt die Bewerbungen bis zum 15. September entgegen.

Erstmals Forschungskooperation außerhalb der USA

"National Geographic" gehe mit diesem Projekt erstmals eine themenbezogene Forschungskooperation mit einem anderen Unternehmen außerhalb der USA ein. Die amerikanische Muttergesellschaft sei die größte gemeinnützige Wissenschaftsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung 1888 habe sie weltweit knapp 8.000 Projekte zur Erforschung und zum Schutz des Lebensraums auf der Erde gefördert.

Die Deckung des ständig steigenden Wasserbedarfs weltweit gehört zu den großen Herausforderungen der Zukunft, betonte "National Geographic". Fast 97 Prozent des Wassers befinden sich in den Meeren, zwei Prozent sind zu Eis gefroren. Nur knapp ein Prozent steht den Menschen zum Trinken, Bewässern und für die Industrie zur Verfügung. Deshalb sei Forschung auf diesem Gebiet notwendiger denn je.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung begrüßte das Engagement: "Es freut uns sehr, dass National Geographic und Bayer mit dem neuen Förderprogramm für die Ressource Süßwasser aktiv werden und vor allem deutsche Wissenschafter anregen möchten, innovative Ideen für sauberes Trinkwasser zu entwickeln," sagte Staatssekretär Wolf-Michael Catenhusen.

 

 Seite drucken

 Hinweis versenden


© ArtToday

Der Mangel an Süßwasser gilt als das größte Problem der Menschheit.

 

 Mehr Informationen:

National Geographic Global Exploration Fund

 

 Lesen Sie auch:

Der Mensch überfordert die Ökosysteme

Weltwassertag: Täglich sterben 4.000 Kinder durch schmutziges Wasser

Lowtech-Filter für sauberes Trinkwasser

UNEP: Trinkwasser weltweit gefährdet

 

 Werbung

zurück zur vorherigen Seite    nach oben

News: Seite 1 | Politik | Natur | Wissenschaft| Wirtschaft
Rubriken: Home | Suche | News | Themen | Aktion
vista verde: Impressum | Hilfe | Werbung

 

© vista verde 2005
Alle Rechte vorbehalten
Jede Vervielfältigung - auch auszugsweise - bedarf der Genehmigung