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Aktionswoche für globale Gerechtigkeit beginnt
Bürgerrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen
veranstalten vom 8. bis 16. April die erste weltweite Aktionswoche
für globale Gerechtigkeit.
(vv) - Einen Kurswechsel in der internationalen Handelspolitik
fordert ein Zusammenschluss von Organisationen aus dem entwicklungs-
und umweltpolitischen, kirchlichen und menschenrechtlichen sowie
gewerkschaftlichen Bereich. Ein halbes Jahr vor der nächsten
WTO-Konferenz in Hongkong kritisiert das Bündnis die ungerechten
Strukturen der Welthandelsorganisation. In der Woche vom 8.-16.
April 2005 sollen deshalb in mehr als 70 Ländern der Welt
Aktionen stattfinden. In Deutschland hat "Gerechtigkeit jetzt!"
federführend die Koordination der Aktionswoche übernommen.
"Die Anliegen der Armen in dieser Welt finden zu wenig Beachtung
in der internationalen Handelspolitik. Deswegen wollen wir ihnen
in Deutschland Gehör verschaffen", benennt der Koordinator
von "Gerechtigkeit jetzt!" Jürgen Maier, das Ziel
der Aktionswoche.
"Gerechtigkeit jetzt!" ist ein Zusammenschluss von
36 zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für einen
gerechten Welthandel stark machen. Mitgliedsorganisationen sind
so unter anderem "Brot für die Welt", der "Evangelische
Entwicklungsdienst", "Südwind", die "IG
Metall", "Terre des Hommes" und "Misereor".
Begleitet wird die Aktionswoche durch eine Ansichtskartenkampagne,
mit der u.a. gegen die Forderung der EU nach einem freien Zugang
für europäische Wasserkonzerne zu den Märkte des
Südens protestiert werden soll. Die eingegangenen Postkarten
werden an Wirtschaftsminister Wolfgang Clement weitergeleitet.
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