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- 09.02.2005 -

 

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EU-Kommission stellt neue Klimastrategie vor

Die EU-Kommission hat Pläne zur Bekämpfung der Klimaveränderung über das Jahr 2012 hinaus vorgestellt.

(vv) - Die Europäische Kommission hat ihre Strategie zur Bekämpfung der Klimaveränderung überarbeitet. Dazu gehört auch ein Paket von Vorschlägen für künftige Verhandlungen der EU mit Partnern über Strategien nach 2012. Zu diesem Zeitpunkt endet die erste Phase der Verpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Protokolls. Die Vorschläge eröffneten Möglichkeiten, große Emissionsverursacher wie die Vereinigten Staaten sowie Schwellenländer einzubinden. Der Übergang zu einer klimaverträglich handelnden Gesellschaft biete auch wirtschaftliche Chancen. Das Strategiepapier der Brüsseler Behörde zum Klimawandel bleibt jedoch deutlich hinter den Forderungen von Mitgliedstaaten wie Deutschland und Großbritannien zurück.

Umweltkommissar Stavros Dimas erklärte: "Beim Kampf gegen die Klimaänderung haben wir nicht die Möglichkeit der Wahl - er ist eine zwingende Notwendigkeit. Wir werden weiter mit gutem Beispiel vorangehen, aber wir werden auch unsere internationalen Partner weiter nachdrücklich drängen, sich an diesem Kampf zu beteiligen. Ich bin überzeugt, dass unsere Verpflichtung, den Temperaturanstieg weltweit auf 2 ºC zu begrenzen, noch immer eingehalten werden kann. Außerdem können nach unseren Prognosen die Volkswirtschaften die mit dieser Strategie verbundenen Kosten durchaus verkraften."

Den Plänen zufolge werden neue Anreize zur Entwicklung und zum Einsatz klimafreundlicher Technologien in Europa erwogen. Die EU-Kommission will auch Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöhen. Ferner soll der Ersatz alter Kraftwerke, Verkehrssysteme und Gebäude nach Umweltschutzgesichtspunkten erfolgen. Auch der Schadstoffausstoß von Flugzeugen und Schiffen soll stärker berücksichtigt werden. Er wird derzeit von den Kyoto-Regelungen nicht erfasst.

 

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EU-Kommission

BMU: Klimaschutz

 

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