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"Faire Rosen" zum Valentinstag
Ein Gütesiegel für importierte Blumen
schützt Plantagenarbeiter und Umwelt.
(vv) - Zum Valentinstag am 14. Februar sind Rosen beliebte Geschenke.
Sie werden meist in Lateinamerika und Afrika erzeugt, oft unter
sehr schlechten Arbeits- und Umweltbedingungen. Verbraucher, die
sozial- und umweltverträglich produzierte Rosen verschenken
möchten, können sich am Siegel des Flower Label Programms
orientieren. Weitere Informationen zu Blumen bietet die "Verbraucher
Initiative" jetzt auf ihrer Website www.oeko-fair.de.
"Rosen sind vor Tulpen in Deutschland die beliebtesten Blumen,
nicht nur zum Valentinstag", so Alexandra Borchard, Referentin
bei der Verbraucherorganisation. Rund 40 Euro pro Kopf würden
hierzulande jährlich für Schnittblumen ausgegeben, das
sei europaweit der Spitzenplatz. Doch nur 13 % der in Deutschland
verkauften Blumen würden auch hier erzeugt. Mit der Blumenproduktion
in Lateinamerika und Afrika seien häufig eine Reihe von sozialen
und ökologischen Problemen verbunden. "Niedrigste Löhne,
keine geregelten Arbeits- und Pausenzeiten und Kurzzeitarbeitsverträge
sind an der Tagesordnung, Gesundheit und Umwelt werden durch den
Einsatz von Pestiziden erheblich belastet", erläutert
Borchard.
Inzwischen wurden eine Reihe von Siegeln für Blumen aus
umweltverträglicher und sozial gerechter Produktion entwickelt.
In Deutschland hat laut Borchard das Zeichen des Flower Label
Programms (FLP) die größte Bedeutung. Daneben gibt
es einige Label für umweltgerechte und ökologisch erzeugte
Blumen aus Deutschland und den Niederlanden. "Kontrolliert-ökologische
Blumen sind an den Zeichen der anerkannten Anbauverbände
und an der EG-Öko-Kontrollnummer zu erkennen, das Grüne
Zertifikat kennzeichnet hierzulande umweltgerecht produzierte
Blumen", so die Expertin.
Ein aktuelles Themenspecial auf www.oeko-fair.de informiert über
die Produktion, die Kennzeichnung von sozialverträglich und
umweltfreundlich erzeugten Blumen und enthält Tipps für
den Einkauf und die Pflege.
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