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Studie: Zehn Jahre bis zur Klimakatastrophe
In zehn Jahre könnte die globale Erwärmung
unumkehrbar sein. Die weltweiten Folgen wären katastrophal,
warnt eine Experten-Studie.
(pte) - Etwas mehr als zehn Jahre stehen zur Rettung vor der
Klimakatastrophe noch zur Verfügung. Zu diesem Urteil kommen
die Experten der International Climate Change Taskforce in einem
nun veröffentlichten Bericht. Demnach müssen alle Verantwortlichen
dafür Sorge tragen, dass die Temperaturen nicht mehr als
um zwei Grad Celsius über die im vorindustriellen Zeitalter
ansteigen, berichtet BBC-Online.
Die Taskforce wurde vom Institute for Public Policy Research
(IPPR), dem Centre for American Progress und dem Australian Institute
eingesetzt. Die Forscher und Politiker sind sich einig darüber,
dass eine stärkere Zunahme dieser Temperaturen zu extremen
Schäden auf der Erde führt. Betroffen von einem stärkeren
Anstieg der Temperaturen wäre etwa die Landwirtschaft. Höhere
Temperaturen würden auch zu irreversiblen Schäden an
Korallenriffen und tropischen Regenwäldern führen. Außerdem
befürchten die Experten das großflächige Abschmilzen
von Inlandeis in Grönland und in der westlichen Antarktis.
Das führe zu einem massiven Anstieg des Meeresspiegels. Ein
weiteres Horrorszenario wäre das Versiegen des Golfstromes.
In dem Bericht der Taskforce wird das Maß von zwei Grad
Celsius mit der maximalen atmosphärischen CO2-Konzentration
von etwa 400ppm gleichgesetzt. Derzeit liegt die Konzentration
bei 380ppm CO2. Dieser Wert steigt jedes Jahr um mehr als zwei
ppm. Der wissenschaftliche Experte der Kommission Rajendra Pachauri,
der auch Vorsitzender des Intergovernmental Panel on Climate Change
IPCC ist, sieht insbesondere den CO2-Anstieg der vergangenen Jahre
als problematisch. Zu den von der Taskforce vorgeschlagenen Lösungen
gehören etwa die Erhöhung der erneuerbaren Energieanteile
um 25 Prozent bis 2025 und die Erweiterung der G8 auf eine G8+
Klimagruppe.
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