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Aktionsplan zur Verbesserung der Luftqualität
Die Europäische Kommission wird die Öffentlichkeit
zum Inhalt eines neuen umfassenden europäischen Aktionsplans
zur Verringerung der Luftverschmutzung befragen.
(vv) - Der Plan soll bis Mitte 2005 vorliegen und unmittelbare
Auswirkungen auf das Leben der Bürger haben. Um einen möglichst
großen Personenkreis zu erreichen und die Bevölkerung
bei der Bestimmung des Inhalts einzubeziehen führt die Kommission
eine Internet-Befragung durch. Diese läuft bis zum 31. Januar
2005, die Ergebnisse sollen bis März 2005 veröffentlicht
werden.
Stavros Dimas, EU-Kommissar für Umweltfragen, erklärte
hierzu: Die Erkenntnisse über die Auswirkungen der
Luftverschmutzung auf den menschlichen Organismus sind besorgniserregend,
aber um angemessen reagieren zu können, müssen wir mehr
über Ursachen und Wirkungen erfahren. Wir können etwas
für die Verbesserung der Luftqualität tun, und wir müssen
jetzt damit beginnen.
Studien haben ergeben, dass sich für jeden europäischen
Bürger die Lebenserwartung wegen schlechter Luftqualität
um etwa neun Monate verkürzt. Über 22.000 vorzeitige
Todesfälle sind jedes Jahr auf hohe Ozonwerte zurückzuführen.
Studien haben weiter ergeben, dass 23 % der europäischen
Wälder durch sauren Regen und 63% der europäischen Ökosysteme
durch übermäßige Stickstoffniederschläge
gefährdet sind.
Auch wenn nach Meinung der Kommission bereits einige beeindruckende
Fortschritte bei der Verringerung der Emissionen erzielt werden
konnten, sind Verbesserungen noch möglich und nötig.
Der Aktionsplan soll strengere Abgasnormen für Kraftfahrzeuge,
neue Wege der Förderung eines sauberen Verkehrs, strengere
Grenzwerte für die Luftqualität und neue Reduktionsziele
je Land und Sektor beinhalten.
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