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Umweltprogramm der UN soll aufgewertet werden
Bundesumweltministerium: Globale Umweltprobleme
erfordern die Einrichtung einer UN-Umweltorganisation. Die Überlebensfragen
der Erde gehören nicht an den Katzentisch der Vereinten Nationen.
(vv) - Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin
im Bundesumweltministerium, hat die Notwendigkeit der Aufwertung
des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) unterstrichen.
"Die Glaubwürdigkeit internationaler Umweltpolitik erfordert
die Aufwertung des UN-Umweltprogramms zu einer UN-Umweltorgansiation",
sagte Wolf am Montag bei der Eröffnung einer Expertenkonferenz
in Berlin. Die Überlebensfragen dieses Planeten gehörten
nicht an den Katzentisch der Vereinten Nationen, so Wolf weiter.
Eine der zentralen Aufgaben der UN-Umweltbehörde sei es,
für die umweltverträgliche Ausrichtung aller UN-Politiken
und -Aktivitäten Sorge zu tragen. Margareta Wolf: "Die
zunehmende Bedeutung globaler Umweltprobleme erfordert, dass sich
die UN-Umweltbehörde auf gleicher Augenhöhe wie die
Welternährungsorganisation (FAO), die Internationale Arbeitsorganisation
(ILO) oder die Welthandelsorganisation (WTO) bewegen kann."
"Der hohe Anspruch der Weltkonferenzen von Rio und Johannesburg
kann nur eingelöst werden kann, wenn man der internationalen
Umweltpolitik in den Vereinten Nationen eine vergleichbare Organsiationsform
zubilligt wie der internationalen Handels- und der internationalen
Sozialpolitik. Die wichtigen Aufgaben, die dem UN-Umweltprogramm
(UNEP) zugewiesen sind, erfordern Autorität gerade auch in
institutioneller Hinsicht," so Wolf. Deutschland unterstütze
deshalb nachdrücklich die Initiative des französischen
Staatspräsidenten zur Gründung eine UN-Umweltorganisation.
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