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Weltweite Zusammenarbeit bei Umweltpolitik
Die EU-Kommission und das UN-Umweltprogramm
wollen bei der Bekämpfung weltweiter Umweltprobleme künftig
stärker zusammenarbeiten.
(vv) - Die EU-Kommission und das Umweltprogramm der Vereinten
Nationen (UNEP) kündigten am Montag eine Verstärkung
ihrer Zusammenarbeit zur wirksamen Bekämpfung weltweiter
Umweltprobleme an. Die von Umweltkommissarin Margot Wallström
und Klaus Töpfer, dem Direktor des UNEP, unterzeichnete Erklärung,
dient dem stärkeren politischen Dialog und der Zusammenarbeit
auf allen Ebenen. Sie soll dazu beitragen, Themen der Konferenz
zur nachhaltigen Entwicklung 2002 in Johannesburg wie z.B. nachhaltige
Verbrauchs- und Produktionsmuster, biologische Vielfalt, Wasser
und Abwasserbehandlung und erneuerbare Energieträger umzusetzen.
"Die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung bringt
den Umweltschutz auf globaler Ebene und den regionalen Ebenen
einen großen Schritt voran, auf denen die Kommission und
UNEP gemeinsame Ziele haben", sagte Töpfer. "Doch
die wirklich schwere Arbeit fängt jetzt erst an. Sie reicht
vom Kampf gegen den Klimawandel über die Überwindung
der Armut in Afrika bis zur Hilfe beim Wiederaufbau der zerstörten
Infrastruktur in vom Krieg verwüsteten Ländern wie Afghanistan.
Umwelt und Entwicklung stellen enorme Herausforderungen an das
UNEP und die EG. Wenn wir zusammenarbeiten, haben wir eine viel
bessere Chance auf Erfolg", schloss Töpfer ab.
EU-Umweltkommissarin Wallström erklärte bei der Unterzeichnung:
"Herausforderungen für die Umwelt müssen wirksam
international angepackt werden. Die meisten Bedrohungen sind weltweiter
Art. Der Auftrag und die Ziele des UNEP stimmen mit den umweltpolitischen
Prioritäten der EU überein. Daher muss sich die Kommission
uneingeschränkt an den Arbeiten des UNEP beteiligen und aktiv
zur Entwicklung und Umsetzung weltweiter Umweltstrategien beitragen.
Dadurch wird auch das UNEP als wichtigste weltweite Umweltorganisation
gestärkt. Mit vereinten Kräften können wir die
heutigen Umweltprobleme besser bewältigen."
Regelmäßige Sitzungen von hochrangigen Beamten und
Fachleuten der Kommission und der UNEP und Diskussionen über
politische Strategien und finanziellen Zusammenarbeit sollen die
Partnerschaft vertiefen und somit zur einer effizienten Umweltpolitik
beitragen. Für die unmittelbare Zusammenarbeit wurden unter
anderem Bereiche wie nachhaltige Produktions- und Verbrauchsmuster,
Aufbau von Kapazitäten in Entwicklungs- und Schwellenländern
sowie die weltweite Gewährleistung des Zugangs zu sauberem
Wasser ausgewählt.
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