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Sichere Straßen für Kinder
"Sichere Straßen für Kinder"
lautet das Motto der diesjährigen europäischen Woche
für nachhaltige Mobilität.
(vv) - Am Donnerstag startete die EU-Kommission die Europäische
Woche für nachhaltige Mobilität. Ziel der seit 2002
durchgeführten Veranstaltung ist die Förderung von nachhaltigen
Verkehrsformen in Städten. Das diesjährige Thema lautet:
"Sichere Straßen für Kinder". Die Woche schließt
mit dem "autofreien Tag" am 22. September ab. Über
1500 Städte und Kommunen aus 34 Ländern in Europa wollen
ihre Bürger mit Veranstaltungen und Gratis-Angeboten der
Verkehrsbetriebe ermuntern, auf umweltfreundliche Verkehrsmittel
umzusteigen.
In Europa sterben nach Angaben der EU-Kommission jedes Jahr 45.000
Menschen im Straßenverkehr. Durch Luftverschmutzung sterben
jährlich ca. 60.000 Menschen. In beiden Fällen seien
Kinder, vor allem wenn sie in Städten lebten, am stärksten
betroffen. Daher bemühten sich viele Städte in Europa
bereits intensiv, alternative Verkehrsmittel zu fördern:
Sie sorgten für einen guten und effizienten öffentlichen
Verkehr, sie gäben ihren Bürgern Anreize, umweltfreundlichere
Autos zu wählen und sie versuchten, das Stadtzentrum den
Fußgängern zurückzugeben. Die Woche für nachhaltige
Mobilität sei eine Veranstaltung, auf der diese Städte
neue Initiativen vorzeigen und sehen könnten, was die anderen
täten.
Ihren Höhepunkt erreicht die nach Angaben der Veranstalter
weltgrößte Kampagne für nachhaltige Mobilität
am 22. September mit dem alljährlichen Aktionstag "In
die Stadt - ohne mein Auto!". Am kommenden Mittwoch sollen
ausgewählte Straßen und Plätze in ganz Europa
auto-, lärm- und abgasfrei bleiben. Über die in Deutschland
geplanten Aktionen informieren das "Klima-Bündnis"
und die "European
Mobility Week".
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