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- 16.08.2004 -

 

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Wassermangel: Getreide statt Fleisch

Der hohe Fleischkonsum der industrialisierten Welt stellt eine Bedrohung für die Wasserreserven der Welt dar.

(vv) - Zu diesem Schluss kommen Experten anlässlich einer Wasserkonferenz in Stockholm. Tiere verbrauchen weit mehr Wasser als Getreide, um die gleiche Menge an Nahrung herzustellen. Nach Ansicht der Forscher müsse die Welt ihr Konsumverhalten ändern, sollen all ihre Bewohner satt werden.

Der Welt geht das Wasser für Lebensmittel aus

Nach Angaben des Stockholm International Water Institute (SIWI), dem Veranstalter der Konferenz, leiden derzeit etwa 840 Millionen Menschen an Unterernährung oder haben keine sichere Versorgung mit Lebensmitteln. Nach Schätzungen könnten es 2025 sogar zwei Milliarden oder mehr sein. Die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren und das Wasser zur Nahrungsmittelproduktion zu finden, bleibe eine große Herausforderung. In dem Report "Wasser - Mehr Nahrung pro Tropfen" heisst es dazu: "Über mehrere Jahrzehnte war der Zuwachs in der Lebensmittelproduktion größer als das Bevölkerungswachstum. Nun geht der Welt das Wasser für weitere Lebensmittel aus..."

Getreide statt Fleisch

Zur Produktion von einem Kilo Fleisch von einem mit Getreide gefütterten Rind bedarf es rund 15 Kubikmeter Wasser - während ein Kilo Getreide nur zwischen 0,4 und drei Kubikmeter Wasser benötigt. Ein Mittel, um die zunehmende Wasserknappheit in aller Welt zu bekämpfen, liege deshalb in veränderten Ernährungsgewohnheiten: Getreide statt Fleisch empfehlen die Experten. Es sei "fast unmöglich", zukünftige Generationen so zu ernähren wie es derzeit Nordamerikaner und Europäer täten.

 

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© ArtToday

Der hohe Fleischkonsum stellt eine Bedrohung für die Wasserreserven der Welt dar.

 

 Mehr Informationen:

SIWI: Water - More Nutrition Per Drop (pdf)

 

 Lesen Sie auch:

Bevölkerungs- wachstum verschärft Umweltprobleme

Umweltprobleme: Weltweite Wasserknappheit

 

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