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- 05.05.2004-

 

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Hunger in der Welt nicht mit Gentechnik zu bekämpfen

Professorin: Weil die Kaufkraft armer Länder zu gering ist, ist der Hunger in der Welt auch nicht mit Gentechnik zu bekämpfen.

(aid) - Für die Bekämpfung des Welthungers sei es unerheblich, ob die globale Agrarproduktion durch die Nutzung bisher unerschlossener Potenziale gesteigert werden könne. Bereits heute würden ausreichend Nahrungsmittel produziert. Dies war das Plädoyer von Professor Martina Brockmeier vom Institut für Marktanalyse und Agrarhandelspolitik der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) kürzlich auf einer Tagung, die unter dem Thema "Ackerbau 2025" stand.

Laut Brockmeier besteht das Problem des Welthungers nicht in der mangelnden Produktion von Nahrungsmitteln sondern darin, dass die Menschen in Entwicklungsländern oft über eine sehr geringe Kaufkraft verfügten. Sie seien damit nicht in der Lage, die auf dem Weltmarkt vorhandenen Produkte zu kaufen. Daher sei auch die vielfach geäußerte Auffassung, der Hunger in der Welt könne durch die Nutzung der gentechnischen Möglichkeiten bekämpft werden, ein Irrtum.

 

 Mehr Informationen:

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