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Atomkraftwerke: Bundesamt genehmigt vier
weitere Zwischenlager
Das Bundesamt für Strahlenschutz
hat vier weitere Zwischenlager für abgebrannte Brennstäbe
an Atomkraftwerken genehmigt.
Salzgitter (dpa) - Die Genehmigungen
gelten für die Kraftwerke Biblis (Hessen), Neckarwestheim
(Baden-Württemberg), Isar/Ohu (Bayern) und Esenshamm/Unterweser
(Niedersachsen). Von zwölf beantragten Zwischenlagern gibt
es nun für sieben eine Genehmigung, teilte das Bundesamt
für Strahlenschutz (BfS) am Montag in Salzgitter mit.
Damit ist auch ein Ende der aufwendigen
Castor-Transporte in Sicht: Der Bau der Zwischenlager an den Kraftwerken
ist Voraussetzung dafür, um die umstrittenen Atommüll-Transporte
zu den Wiederaufarbeitungsanlagen ins englische Sellafield und
französische La Hague zu beenden. Nach dem Atomkonsens soll
dorthin 2005 der letzte deutsche Transport mit abgebrannten Brennstäben
rollen. Bisher muss der Atommüll anschließend noch
zurück in die zentralen Zwischenlager Gorleben und Ahaus
gebracht werden.
Die Genehmigungen für die
Lager an den Kraftwerken gelten für maximal 40 Jahre. Bis
dahin soll ein zentrales Atommüllendlager gefunden und genehmigt
sein. Zuvor wurden bereits Zwischenlager an den Kraftwerken Lingen
und Grohnde in Niedersachsen und Grafenrheinfeld in Bayern genehmigt.
Noch nicht genehmigt sind Zwischenlager für die Kraftwerke
Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel in Schleswig-Holstein
sowie Gundremmingen in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg.
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