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Entwicklungspolitik: Soziale Organisationen
fordern mehr Geld
Ein Gruppe von 28 Nichtregierungs-Organisationen
hat verlangt, mehr Geld für Entwicklungshilfe und soziale
Sicherung auszugeben.
Berlin (dpa) - Die sozial- und
entwicklungspolitischen Ziele des Weltsozialgipfels von 1995 seien
immer noch für Milliarden von Menschen unerreichbar, sagte
der Sprecher von Social Watch Deutschland/Forum Weltsozialgipfel,
Klaus Heidel, am Mittwoch in Berlin. Vor allem in Afrika gebe
es in vielen Ländern bei der Armutsbekämpfung mehr Rück-
als Fortschritte.
Dies geht aus dem Bericht hervor,
in dem die 28 regierungsunabhängigen Organisationen von Social
Watch Deutschland die Umsetzung der Ziele des Weltsozialgipfels
nach eigenen Angaben überprüft haben. Social Watch Deutschland
kritisierte auch, dass die zunehmende Privatisierung und Liberalisierung
in Deutschland den Sozialstaat bedrohe. Leistungen der Daseinsvorsorge
dürften nicht zum Gegenstand privater Gewinninteressen werden,
betonte Ortrun Gauper von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.
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