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Welthungerhilfe: Kampagne gegen Kinderarbeit
gestartet
Die Welthungerhilfe hat ein
Kampagne gestartet, um arbeitenden Kindern in Entwicklungsländern
eine staatliche Grundbildung zu ermöglichen.
Bonn (dpa) - Trotz des internationalen
Kampfs gegen Kinderarbeit schuften nach Angaben der Deutschen
Welthungerhilfe weltweit nach wie vor rund 250 Millionen Kinder
unter zum Teil unmenschlichen Bedingungen. Allein in Indien gingen
etwa 90 Millionen Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren
nicht zur Schule, sondern müssten auf dem Feld, in Fabriken,
unter Tage oder im Steinbruch arbeiten, berichtete die Hilfsorganisation
am Montag in Bonn. Die Welthungerhilfe startete ein Kampagne,
um arbeitenden Kindern in Entwicklungsländern eine staatliche
Grundbildung zu ermöglichen.

© DWHH
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An der Aktion «STOP Kinderarbeit
- Schule ist der beste Arbeitsplatz» beteiligen sich auch
zwei Schwesterorganisationen der Welthungerhilfe, HIVOS aus den
Niederlanden und Concern aus Irland. Das Augenmerk soll vor allem
auf den Zugang zu Grundbildung mit kostenlosem Zugang zu staatlichen
Schulen gelegt werden.
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