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Irak: Brennende Ölfelder sind Bedrohung
für die Umwelt
Der giftige Rauch über
den brennenden Ölfeldern im Südirak und von den Bombeneinschlägen
in Bagdad gefährden die ohnehin bedrohte Umwelt der Region.
Nairobi (dpa) - Wie das Umweltprogramm
der Vereinten Nationen (UNEP) am Montag in Nairobi mitteilte,
enthält der schwarze Rauch gefährliche Chemikalien,
die besonders bei Kindern und Menschen mit Atemwegsbeschwerden
zu gesundheitlichen Problemen führen können.
Mit dem Rauch stiegen aus den
brennenden Ölfeldern unter anderem Schwefel, Quecksilber
und Dioxine auf, betonte die UNEP. Allerdings stünden zurzeit
nur noch drei der ursprünglich sieben brennenden Quellen
in Flammen. In den Gewässern des Kriegsgebietes stellte die
Organisation zudem eine erhöhte Planktonproduktion fest,
die langfristig zu massivem Fischsterben führen kann.
Das UN-Umweltprogramm sammelt
gegenwärtig Daten zur Umwelt im Irak, um Schwerpunkte der
Verschmutzung zu identifizieren. Die Organisation will außerdem
technische Hilfe für die Zeit nach dem Krieg bieten. Geld
für Umwelt-Maßnahmen ist in dem Budget von 2,2 Milliarden
US-Dollar (rund 2 Milliarden Euro) enthalten, das die UN zur Nothilfe
für den Irak und seine Nachbarländer für die nächsten
sechs Monate zur Verfügung stellen. Weiteres Geld spendet
nach UN- Angaben die Schweizer Regierung.
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