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Clinton und DiCaprio dabei:
Stones spielen gratis für die Umwelt
Halb Hollywood war dabei, als
die Rolling Stones für den Klimaschutz ihr erstes Gratiskonzert
nach drei Jahrzehnten gaben.
Los Angeles (dpa) - Mit dem Auftritt
vor 18.000 Zuschauern am Donnerstagabend im Staples Center von
Los Angeles wollten die Altrocker dem Kampf gegen die globale
Erwärmung zu einem stärkeren Echo verhelfen. Eröffnet
wurde die Veranstaltung vom früheren US-Präsidenten
Bill Clinton, der aber nur verhaltenen Beifall mit seiner Ermahnung
erntete, «den Planeten nicht zu verbrennen».
Hollywood-Stars wie Leonardo
DiCaprio, Cameron Diaz und Pierce Brosnan verzichteten zwar nicht
auf ihre Limousinen für die Anreise, schritten aber ausnahmsweise
über einen grünen Teppich in die Konzerthalle. Diaz
sagte der «Los Angeles Times», dass sie eigentlich
gar kein Stones-Fan sei. Ihr ginge es um die Sache, um «Mutter
Erde».

©
dpa
Mick Jagger
und Ronnie Wood (l.) beim Gratiskonzert der Rolling Stones
in Los Angeles.
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Die Stones hatten sich vom Hollywood-Produzenten
Steven Bing (37) für die Idee gewinnen lassen.
Bing gehört zu den großzügigsten
Sponsoren der Umweltorganisation Natural Resources Defense Council
(NRDC), für die der Erlös des Konzerts bestimmt war.
Die Stones hatten 12.000 Tickets
für das Benefizkonzert am Ende ihrer Nordamerika-Tour über
das Internet kostenlos ausgeben lassen; 6000 Karten wurden verkauft.
Das letzte Gratiskonzert der Stones
in Altamont (Kalifornien) in 1969 wurde zum Desaster. Ein Zuschauer
wurde erstochen, andere wurden krank durch Drogenkonsum.
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