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Wasser: Umweltschützer warnen vor
weltweiter Krise
US-Umweltschützer warnen
vor einer bevorstehenden weltweiten Wasser-Krise. Sie könnte
die weltweite Nahrungsmittelversorgung bedrohen, die Umwelt schädigen
und gravierende Gesundheitsrisiken mit sich bringen.
Washington (dpa) - Dies ergab
eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Internationalen
Institute für Ernährungspolitik und Wassermanagement.
Sie rechnet mit einem 50-prozentigen Anstieg des weltweiten Wasserverbrauchs
in den nächsten 20 Jahren.
«Wenn wir nicht umdenken,
werden wir schon bald nicht genug Wasser für unsere Städte
und Haushalte zur Verfügung haben», sagte Mark Rosegrant,
einer der Verfasser des Berichts, in Washington. «Wasser
ist nicht wie Öl. Für Wasser gibt es keinen Ersatz.»
Der Landwirtschaft sagen die Autoren
bis 2025 einen durch Wasserknappheit bedingten Verlust von 350
Millionen Tonnen Nahrungsmitteln im Jahr voraus - mehr als die
gesamte aktuelle Getreideernte in den USA.
Umfangreiche Investitionen der
Regierungen in einen verantwortlichen Umgang mit dem Wasser seien
deshalb dringend geboten. So müssten etwa moderne Bewässerungstechnologien
im Ackerbau konsequent in die Praxis umgesetzt werden. Auch höhere
Wasserpreise dürften in den westlichen Industrieländern
kein Tabu mehr sein.
Vom Wassermangel besonders betroffen
seien die Menschen in den Entwicklungsländern. Hunderten
Millionen fehle dort der Zugang zu sauberem Wasser. Dies sei die
Hauptursache für Krankheiten und Kindersterblichkeit.
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