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Greenpeace: Mit Hochwasser-Sperrmüll
gegen Ölindustrie protestiert
Die Umweltschutzorganisation
Greenpeace hat zwei Lastwagenladungen mit Sperrmüll aus den
Hochwassergebieten in Dresden und Grimma vor das Gebäude
des Mineralölwirtschaftsverbandes gekippt, um gegen die «klimaschädliche
Politik der Ölkonzerne» zu protestieren.
Hamburg (dpa) - Da bei der Verbrennung
von Öl das Treibhausgas Kohlendioxid entsteht, seien die
Ölkonzerne mitschuldig am Klimawandel und an den Schäden
an Elbe und Donau, erklärte die Klimaexpertin von Greenpeace,
Gabriela von Goerne, am Mittwoch in Hamburg.
Verbandssprecherin Barbara Meyer-Burkow
erklärte dazu: «Die monokausale Erklärung - da
ist Hochwasser und die Ölindustrie ist schuld - ist nicht
gerechtfertigt. Das Problem ist viel komplexer.» Die Ölindustrie
fördere mit Investitionen erneuerbare Energien und trage
auch dazu bei, dass die Konzepte umgesetzt würden.
«Ölkonzerne profitieren,
Flutopfer verlieren»
«Ölkonzerne profitieren,
Flutopfer verlieren», hieß es auf den Greenpeace-Transparenten.
Die Ölmultis sollten in Solar- und Windenergie, Wasserkraft
und Biomasse investieren, sie seien mitschuldig an den Schäden
an Elbe und Donau. «Wer mitschuldig ist, muss auch mit zahlen»,
sagt von Goerne. «Klimaschutz ist Katastrophenschutz.»
Nach Angaben von Meyer-Bukow
wurden die Hochwasseropfer und Helfer von den Ölunternehmen
durch Geldspenden, die Hilfe von Spezialisten für defekte
Ölheizungen sowie Sachspenden wie Öl-Lieferungen unterstützt.
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