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- 05.08.2002 -

 

 

 

 

 

 

Club of Rome: Globale Wirtschaftsleistung kann sich verzehnfachen

Der Club of Rome hält nach einem Bericht der «Frankfurter Rundschau» eine Verzehnfachung der globalen Wirtschaftsleistung für möglich. Zugang zu Computer, Internet, Alphabetisierung und eine deutlich bessere Nutzung der Rohstoffe seien dafür der Schlüssel.

Frankfurt (dpa) - In einem Memorandum appelliert der Club an die Regierungen, beim Johannesburger Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung im August Voraussetzungen für umweltverträgliches Wachstum besonders in den Entwicklungsländern zu schaffen.

Um global politische und wirtschaftliche Stabilität sowie soziale Gerechtigkeit zu erreichen, sollten in Johannesburg klare ökonomische Wachstumsziele gesetzt werden. Der Club of Rome hält laut FR für die ärmsten Länder jährliche Wachstumsraten von sieben bis acht Prozent für möglich. Das reiche aus, um «Armut und Ungleichheit der Verteilung entscheidend zu verringern».

In dem Memorandum warnt der Club zugleich die rund 160 teilnehmenden Regierungen davor, nur eine Bilanz der vergangenen zehn Jahre seit dem UN-Erdgipfel von Rio zu ziehen. Das anhaltende Bevölkerungs- und das rohstoffintensive Wirtschaftswachstum bedrohten «das Naturkapital und die natürlichen Ressourcen» mehr denn je. «Unsere Erde ist bereits jetzt zu klein, um die materiellen Anforderungen einer (nur zum Teil) industrialisierten Welt zu erfüllen», heißt es nach Zeitungsangaben in dem Text.

Der Club of Rome wurde 1968 in der italienischen Hauptstadt als politisch unabhängiger Zusammenschluss von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft gegründet. Besonderes Aufsehen hatte 1972 sein Bericht «Grenzen des Wachtstums» erregt.

 Mehr Informationen:

The Club of Rome

Frankfurter Rundschau online:
- Artikel
- Dokumentation


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