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Club of Rome: Globale Wirtschaftsleistung
kann sich verzehnfachen
Der Club of Rome hält
nach einem Bericht der «Frankfurter Rundschau» eine
Verzehnfachung der globalen Wirtschaftsleistung für möglich.
Zugang zu Computer, Internet, Alphabetisierung und eine deutlich
bessere Nutzung der Rohstoffe seien dafür der Schlüssel.
Frankfurt (dpa) - In einem Memorandum
appelliert der Club an die Regierungen, beim Johannesburger Weltgipfel
für nachhaltige Entwicklung im August Voraussetzungen für
umweltverträgliches Wachstum besonders in den Entwicklungsländern
zu schaffen.
Um global politische und wirtschaftliche
Stabilität sowie soziale Gerechtigkeit zu erreichen, sollten
in Johannesburg klare ökonomische Wachstumsziele gesetzt
werden. Der Club of Rome hält laut FR für die ärmsten
Länder jährliche Wachstumsraten von sieben bis acht
Prozent für möglich. Das reiche aus, um «Armut
und Ungleichheit der Verteilung entscheidend zu verringern».
In dem Memorandum warnt der Club
zugleich die rund 160 teilnehmenden Regierungen davor, nur eine
Bilanz der vergangenen zehn Jahre seit dem UN-Erdgipfel von Rio
zu ziehen. Das anhaltende Bevölkerungs- und das rohstoffintensive
Wirtschaftswachstum bedrohten «das Naturkapital und die
natürlichen Ressourcen» mehr denn je. «Unsere
Erde ist bereits jetzt zu klein, um die materiellen Anforderungen
einer (nur zum Teil) industrialisierten Welt zu erfüllen»,
heißt es nach Zeitungsangaben in dem Text.
Der Club of Rome wurde 1968 in
der italienischen Hauptstadt als politisch unabhängiger Zusammenschluss
von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft
gegründet. Besonderes Aufsehen hatte 1972 sein Bericht «Grenzen
des Wachtstums» erregt.
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