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- 09.05.2002 -

 

 

 

 

 

Attac und BUND: Gemeinsam gegen globale Umweltzerstörung

Die Globalisierungskritiker im Netzwerk Attac und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wollen in Zukunft gemeinsam gegen die weltweite Umweltzerstörung kämpfen.

Frankfurt/Main (vv, dpa) - Beide Organisationen haben nach eigenen Angaben am Donnerstag in Frankfurt dazu eine bundesweite Arbeitsgruppe «Ökologie und Globalisierung» gegründet. An dem Treffen hätten rund 60 Mitglieder beider Gruppierungen teil genommen.

Die BUND-Bundesvorsitzende Angelika Zahrnt sagte: «Die wirtschaftliche Globalisierung beschleunigt die internationale Umweltzerstörung.» So sei das von der Welthandelsorganisation WTO vorangetriebene Wachstum des Welthandels einer der Hauptgründe dafür, dass die Emissionen schädlicher Klimagase seit Jahren dramatisch anwachsen würden. Es sei höchste Zeit, dass die Regierungen der Globalisierung klare ökologische und soziale Grenzen setzten.

Vertreter von Attac hoben hervor, dass Globalisierungskritiker und Umweltschützer für die gleiche Sache kämpften. «Die ökologischen Grenzen des Planeten sind die Achillesferse der wirtschaftlichen Globalisierung.» Es gehe darum, sich nicht ökonomischen Sachzwängen zu beugen, sondern die Globalisierung sozial und ökologisch unter Kontrolle zu bringen.

Bereits in der Vergangenheit hätten BUND und Attac gleiche Ziele verfolgt, so etwa bei der Kampagne für eine Besteuerung internationaler Spekulationsgewinne (Tobinsteuer). Jetzt sollten mit der Gründung der Arbeitsgruppe die gemeinsamen Ziele auch gemeinsam verfolgt werden. Für das Jahr 2003 sei ein gemeinsamer Kongress geplant.

 Mehr Informationen:

Attac

BUND

vista verde:
Klimaschutz
Globalisierung


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