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Gorleben: Nächster Castor-Transport
erst nach Bundestagswahl
Der nächste Castor-Transport
in das Zwischenlager Gorleben wird definitiv erst nach der Bundestagswahl
vom 22. September rollen.
Hannover (dpa) - Dies geht aus
der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter
erteilten Transportgenehmigung hervor. Die Behörde hat nach
einer Mitteilung vom Dienstag eine bis Ende Dezember 2002 befristete
Genehmigung für den Transport von maximal zwölf Behältern
mit hoch radioaktiven Glaskokillen aus der französischen
Wiederaufarbeitungsanlage La Hague nach Gorleben erteilt.
Allerdings wurde in der Genehmigung
nach BfS-Angaben auch festgelegt, dass der beabsichtigte Transporttermin
entsprechend den Anforderungen der Polizeibehörden mindestens
sechs Monate vorher anzumelden sei. Eine solche Anmeldung liege
dem niedersächsischen Innenministerium noch nicht vor, sagte
ein Sprecher am Mittwoch.
Es sei aber davon auszugehen,
dass sie «in allernächster Zeit» erfolgen werde.
Dabei nenne der Transporteur, die Bahn-Tochter Nuclear Cargo &
Service GmbH (NCS), üblicherweise ein Zeitfenster und mögliche
Transportrouten.
Damit kann der Castor-Transport
frühestens im Oktober kommen. Der letzte und bislang fünfte
Atommülltransport war im November vergangenen Jahres in Gorleben
eingetroffen.
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