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Greenpeace: Aktion zur Rettung der Urwälder
gestartet
Die Umweltschutzorganisation
Greenpeace hat eine bundesweite E-mail-Aktion zur Rettung der
letzten Urwälder gestartet.
Hamburg (dpa) -Auf der Homepage
greenpeace.de/urwaldmail
wird Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) aufgefordert, den
Erhalt der letzten großen Urwaldgebiete mit einer Finanzierungsinitiative
in Gang zu bringen.
«Bundeskanzler Schröder
muss die deutsche Verantwortung für den internationalen Urwaldschutz
endlich annehmen», forderte Martin Kaiser, Greenpeace-Urwaldexperte,
am Montag in Hamburg.
«Da Deutschland als Holzimportland
die Rodung der letzten Urwälder mit zu verantworten hat,
erwarten wir von Schröder konkrete finanzielle Angebote an
die internationale Staatengemeinschaft. Diese Forderung kann ab
heute jeder mit einer mail an den Kanzler unterstützen.»
Greenpeace fordert von den Industrieländern
17 Milliarden Euro pro Jahr für den Urwaldschutz. Davon müsste
Deutschland 1,7 Milliarden Euro bereitstellen. Diese sollten zum
Teil direkt von Staat und Wirtschaft in einen globalen Urwald-Fond
eingezahlt werden.
Außerdem sollen urwaldschädliche
Subventionen und Kredite umgeleitet werden in ökologisch
und sozial nachhaltige Entwicklungsprojekte.
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