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- 28.02.2002 -

 

 

 

 

 

Zeitung: Nach US-Regierungsstudie 15.000 Krebstote durch Atomtests

Hunderte von Atomtests während des Kalten Krieges haben in den USA nach einer bislang unveröffentlichten Regierungsstudie mindestens 15.000 Menschen das Leben gekostet.

Washington (dpa) - Auf dem Gebiet der USA sei wesentlich mehr radioaktiver Niederschlag von Atomversuchen im US-Bundesstaat Nevada, der Sowjetunion und den Pazifikinseln niedergegangen, als bislang angenommen, berichtete die Zeitung «USA Today» am Donnerstag. Die Studie des Gesundheitsministeriums liege der Zeitung in Auszügen vor.

Danach starben 15.000 nach 1951 geborene Amerikaner an Krebs, der direkt auf radioaktive Verstrahlung durch Atomwaffentests zurück geführt werden könne. 20.000 nicht tödlich verlaufene Krebserkrankungen seien ebenfalls wahrscheinlich direkte Folge der Tests. Überirdische Atomtests wurden 1963 verboten.

Die Studie sei von der US-Gesundheitsbehörde CDC in Atlanta durchgeführt worden, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Donnerstag in Washington. Bei der CDC war zunächst niemand zu erreichen, der über die Studie Auskunft geben konnte.

Nach dem Zeitungsbericht schätzten die Wissenschaftler den radioaktiven Niederschlag unter Berücksichtigung von Wetterbewegungen, die Anzahl der Betroffenen anhand von Bevölkerungsdaten, Geburtsdaten und Essensgewohnheiten.

 Mehr Informationen:

USA Today

CDC

 

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