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Studie: Computer-Müll gefährdet
Umwelt in China und Indien
Alte Computer und andere elektronische
Geräte aus den USA gefährden einer Studie zufolge als
Müllexport Menschen und Umwelt in Ländern wie China
und Indien.
San Jose (dpa) - Die Untersuchung
wurde in San Jose (US-Staat Kalifornien) von den Umweltverbänden
«Silicon Valley Toxic Coalition» und «Basel
Action Network» veröffentlicht.
Als Beispiel wird eine Region
in Süd-China genannt, wo rund 100.000 Hilfsarbeiter und ihre
Familien ausrangierte Computer mit veralteten Methoden zerlegen
und dabei giftigen Stoffen ausgesetzt würden.
Die «E-Abfälle»
hätten das Grundwasser in dem Gebiet bereits derart verseucht,
dass frisches Trinkwasser eigens herantransportiert werden muss.
Jim Puckett, Mitverfasser der
Studie, bezeichnete die Situation als «Cyberalter-Albtraum».
Als einziges Industrieland binden sich die USA nach seinen Angaben
nicht an ein internationales Abkommen, das den Transport von gefährlichen
Abfällen in Entwicklungsländer verbietet.
Große Mengen Abfälle
aus Plastik und gefährlichen Schadstoffen würden in
China verbrannt und in Feldern, Bewässerungskanälen
und entlang von Flüssen abgeladen, heißt es in der
Untersuchung.
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