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Welthandel: Bundestag fordert transparente
Verhandlungen
Der Bundestag hat die Bundesregierung
aufgefordert, sich für den «vollständigen, fairen
und effektiven Zugang» von Nichtregierungsorganisationen
zu den Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) einzusetzen.
Berlin (dpa) - Ein entsprechender
Antrag wurde am Donnerstag mit den Stimmen aller Fraktionen außer
der CDU/CSU beschlossen. Mehrere Redner kritisierten eine mangelnde
Transparenz der Verhandlungen bei der Ministerkonferenz in Doha
(Katar) im vergangenen November.
Mit den Stimmen von SPD und Grünen
wurde außerdem ein Antrag angenommen, in dem die Regierung
zur angemessenen Berücksichtigung der Interessen von Entwicklungsländern
in der laufenden Welthandelsrunde und zur umfassenden Information
der deutschen Öffentlichkeit über die Verhandlungsergebnisse
aufgefordert wird.
Gegenüber den Interessen
der Entwicklungsländer müsse etwa durch angemessene
Übergangszeiten bei der Handelsliberalisierung und durch
eine Verbesserung des Marktzugangs für wichtige Produkte
Flexibilität gezeigt werden.
Die Regierung solle darauf hinwirken,
dass weitere Liberalisierungsmaßnahmen im Rahmen der WTO
«eine soziale und ökologische Gestaltung der Globalisierung
ermöglichen», heißt es in dem Beschluss.
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