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Studie: Deutschland bekommt schlechte
Noten für Umweltverträglichkeit
Deutschland schneidet bei
einem neuen Umweltverträg- lichkeitsindex des Weltwirtschaftsforums
schlecht ab und landet nur im Mittelfeld - hinter den USA und
Weißruss- land.
New York (dpa) - Nach der Studie,
die bei der Jahrestagung des Forums (WEF) am Montag in New York
veröffentlicht wurde, landete Deutschland auf dem 54. von
142 Plätzen - noch hinter den USA, Weißrussland und
der Zentralafrikanischen Republik. Auf den ersten Plätzen
liegen Finnland, Norwegen, Schweden, Kanada und die Schweiz.
Der Index bewertet den Einsatz
eines Landes zum Schutz der Umwelt auf einer Skala von Null bis
100. Finnland erreichte 73,7 Punkte, die Zentralafrikanische Republik
54,1 und Deutschland 52,1 Punkte.
«Je höher die Punktzahl,
desto besser ist das Land platziert, um auch in Zukunft positive
Umweltbedingungen zu erhalten», heißt es in der Studie.
Der Index bewertet 68 Variablen, darunter unter anderem die vorhandenen
Umweltgesetze, die Anstrengungen zur Reduzierung von Umweltbelastungen
und den Einsatz für internationale Umweltprobleme.
Besonders schlecht wurde Deutschland
etwa danach beurteilt, wie viel Stress die deutsche Gesellschaft
und ihre Lebensweise der Umwelt zufügt. Dabei wurde etwa
der Einsatz von Chemika- lien in der Landwirtschaft, die Zahl
der bedrohten Tierarten und die Geburtenrate berücksichtigt.
Noch schlechter schnitten in diesem Bereich etwa die Niederlande,
Südkorea, Großbritannien und Belgien ab. Den ersten
Platz nahm Weißrussland ein.
Die deutschen Umweltinstitutionen
erhielten dagegen gute Noten. Bei der Beurteilung etwa der Expertise
im Umgang mit Umweltproblemen und der Energieeffizienz landete
Deutschland auf Platz 11.
Im Einsatz für weltweite
Umweltprobleme kam Deutschland dagegen nur ins hintere Mittelfeld
(Platz 87 von 142). Der erste Platz wurde Uganda zuerkannt.
Bei diesem Indikator untersuchten
die Autoren der Studie etwa die Anzahl der Mitgliedschaften in
internationalen Umwelt- organisationen, die CO2-Emissionen pro
Kopf und den Fischverbrauch der Bevölkerung.
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