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Zeitung: Novelle des Fluglärmgesetzes
gescheitert
Das vom Bundesumweltministeriums
geplante Gesetz zum Schutz von Flughafenanwohnern vor Fluglärm
ist nach einem Bericht der Berliner «Tageszeitung»
gescheitert.
Berlin (dpa) - «In dieser
Legislaturperiode ist das nicht mehr durch den Bundestag und Bundesrat
zu bringen», zitiert die Zeitung am Samstag aus dem Ministerium.
Grund für das Scheitern des
seit zwei Jahren vorliegenden Gesetzesvorschlages seien Abstimmungsschwierigkeiten
mit dem Verkehrsministerium. Ein Schlichtungstermin im Kanzleramt
konnte der Zeitung zufolge vier Monate nicht gefunden werden.
Die Neufassung des 31 Jahre alten
Fluglärmgesetzes sei zwischen «die Mühlsteine
des Afghanistankonflikts» gerutscht, sagte die SPD- Abgeordnete
Anke Hartnagel der Zeitung.
Der Grünen-Abgeordnete Winfried
Hermann kritisierte vor allem Verkehrsminister Kurt Bodewig (SPD):
«Der Verkehrsminister hat sich zum Lobbyisten der Flughäfen
aufgespielt.»
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