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Weltbank: Armutsbekämpfung nach
11. September noch wichtiger
Die Terroranschläge vom
11. September haben die welt- weite Armutsbekämpfung nach
Worten von Weltbank- präsident James Wolfensohn noch dringlicher
gemacht.
Washington (dpa) - «Gegen
Armut zu kämpfen, ist nicht nur ein moralisches Muss, eine
soziale und wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern ein zentrales
Bedürfnis für jeden, der sich für nationale und
globale Sicherheit und Frieden einsetzt», sagte Wolfensohn
am Montag in Washington. Er eröffnete dort eine Konferenz
über Armutsbekämpfung, die die Weltbank zusammen mit
dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ausrichtet.
«Wir können es uns
nicht leisten, den Armen den Rücken zu kehren», sagte
Wolfensohn. «Vor uns liegt deshalb eine riesige Chance und
große Herausforderung: Wir müssen unsere Anstrengungen
verstärken, um die Geißel der Armut sowohl zum Wohl
der Armen, aber auch für uns alle auf diesem immer noch viel
zu geteilten Planeten auszurotten.»
An der Konferenz nehmen 200 Vertreter
von Regierungen und Hilfsorganisationen teil, die Erfahrungen
mit der Armutsinitiative der Weltbank austauschen wollen.
Unter der Initiative (PRSB) entscheiden
Länder selbst, wie sie die Armut am effektivsten bekämpfen
können. Ihnen wird, wenn ihr Programm akzeptiert wird, ein
Teil der Auslandsschulden erlassen, und sie erhalten Finanzhilfen.
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