Viele Spinnen - vielfältige Landschaft - wenig Blattläuse
Die Landschaft hat über den Ackerrand hinaus
eine große Bedeutung für die Entwicklung von Spinnen.
(aid) - Die Landschaft hat über den Ackerrand hinaus eine
große Bedeutung für die Entwicklung von Spinnen. Viele
Spinnenarten sind nämlich Gegenspieler von Schaderregern
im Ackerbau. Ergebnisse einer Doktorarbeit an der Georg-August-Universität
Göttingen (Fakultät für Agrarwissenschaften) zeigten,
dass die Zusammensetzung der Landschaft, die einen Acker umgibt,
einen großen Einfluss auf die Entwicklung von Spinnen hat.
Grünland und Brachen erhöhen sowohl die Artenzahl als
auch die Populationsdichte von Spinnen auf Äckern. Der Artenreichtum
bodenlebender Spinnen stieg von durchschnittlich 12 auf 20 Arten
pro Weizenfeld, wenn die umgebende Landschaft überwiegend
kein Ackerland war.

© Heiko Bellmann
Die hübsche Zebraspringspinne ist die
Spinne des Jahres 2005.
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Ökologische Bewirtschaftung fördert
Spinnendichte
Die Versuche zeigten auch, dass Spinnen an der natürlichen
Kontrolle von Getreideblattläusen beteiligt sind und durch
Maßnahmen wie ökologische Bewirtschaftung und Mulch
die Spinnendichte gefördert wird. Die Untersuchungen wurden
auf insgesamt 76 Weizenfeldern und 24 weiteren Flächen (Brachen,
Grünland, Sommerkulturen) gemacht.
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