Naturparke sind wichtiger Wirtschaftsfaktor
Die Nationalparke und Naturparke in Deutschland
kurbeln die regionale Wirtschaft an und schaffen so Arbeitsplätze,
so eine neue Studie.
(vv) - Nationalparke und Naturparke kurbeln die regionale Wirtschaft
an und schaffen so Arbeitsplätze, dies belegt die im Auftrag
des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) erstellte Studie. Die
in der Studie aufgezeigten regionalökonomischen Effekte des
Müritz-Nationalparks und der Naturparke Hoher Fläming
und Altmühltal im Tourismus sprechen eine klare Sprache:
Allein durch den Nationalparktourismus wurden 2004 an der Müritz
Bruttoumsätze von rund 13,4 Millionen Euro erzielt. Dies
entspricht dort rund 630 Arbeitsplätzen. Im Naturpark Altmühltal
betrugen die Bruttoumsätze durch den Tourismus 20,7 Millionen
Euro, im Naturpark Hoher Fläming 6,2 Millionen Euro. Im Altmühltal
entspricht dies Beschäftigungsäquivalenten von 483 Arbeitsplätzen,
im Hohen Fläming von 211 Arbeitsplätzen.
Für 56 Prozent der Müritz-Urlauber spielte die Existenz
des Nationalparks eine große oder sehr große Rolle
bei der Wahl ihres Urlaubsziels. Dies zeigt laut BfN, dass der
Nationalpark auch als touristische Marke wahrgenommen wird. Die
Studie zeigt zudem, dass besonders das Gastgewerbe, aber auch
der Einzelhandel und das Dienstleistungsgewerbe durch die Besucher
der Großschutzgebiete profitieren.
Die Studie wurde im Auftrag des BfN vom Institut für Wirtschaftsgeografie
der Universität München und vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen
Institut für Fremdenverkehr erstellt. Das kostenlose Skript
Nr. 135 zur Studie "Untersuchung der Bedeutung von Großschutzgebieten
für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung der
Region" kann beim Bundesamt
für Naturschutz in Bonn angefordert werden.
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