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- 21.06.2005 -

 

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Trickreicher Seehase

Der Seehase lenkt seine Fressfeinde mit einer raffinierten List ab: Er macht ihnen Appetit auf Beute, die es gar nicht gibt.

Hamburg (vv) - Um nicht verspeist zu werden, lenkt der Seehase, eine Meeresschnecke, seine Fressfeinde mit einer List ab: Er macht ihnen Appetit auf Beute, die es gar nicht gibt. Das Magazin "GEO" berichtet von der tierischen Schwindelei in seiner Juli-Ausgabe.

Laut "GEO" hüllt sich das Tier beim Angriff einer Languste in ein Gemisch aus purpurner Tinte und einem milchigen Sekret namens Opalin. Die milchige Flüssigkeit enthält größere Mengen an Taurin, Histidin und Lysin, die dem Krebstier Futter signalisieren, daneben aber auch Substanzen, die den Räuber vom Verzehr des Seehasen abschrecken.

Und so schnappt die Languste in der dunklen Wolke blind und vergeblich nach vermeintlichen Leckerbissen, während der Seehase im Trüben entwischt. "Phagomimikry" (Fraßtäuschung) nennen die Forscher um Charles Derby vom Center of Behavioral Neuroscience der Georgia State University in Atlanta das Phänomen.

 

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GEO

 

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