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- 01.03.2005 -

 

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Natur trotz Fortschritten weiter bedroht

Mehr als ein Drittel der in Deutschland lebenden Säugetier- und Vogelarten sind in ihrem Bestand gefährdet.

(vv) - Mehr als ein Drittel der in Deutschland beheimateten Säugetier- und Vogelarten sind in ihrem Bestand gefährdet, jede achte Säugetierart bereits ausgestoben oder verschollen. Auch bei den Pflanzen ist bereits fast jede dritte Art gefährdet. "Auch wenn wichtige Schritte eingeleitet wurden, so ist der Zustand unserer Natur nach wie vor alarmierend", betonte Hartmut Vogtmann, der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz. Vogtmann präsentierte gemeinsam mit Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) am Dienstag in Bonn die "Daten zur Natur 2004". Der Datenband gibt einen umfassenden Überblick zur biologischen Vielfalt in Deutschland. Zudem informiert er auch international über den Bestand und die Gefährdung von Arten, Biotopen und Landschaften.

Ursachen für die Gefährdung seien der Verlust des Lebensraumes, die Zerstörung von Standorten und die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung. Als Erfolg wertet der Bericht die nunmehr vollständige Meldung von Schutzgebieten für das europäische Netz NATURA 2000 und die Ausweisung von 10 weiteren Schutzgebieten.

Auch auf internationaler Ebene bestehe nach wie vor hoher Handlungsbedarf auf. So werde in dem Sonderkapitel zu "biologischer Vielfalt und Klimawandel" deutlich, dass die globale Klimaveränderung eine Ursache für den weltweiten Verlust von biologischer Vielfalt sei. Gleichzeitig könne wiederum der Verlust an biologischer Vielfalt auch den Klimawandel beschleunigen, beispielsweise durch den Rückgang intakter Moore oder den Verlust an Primärwäldern.

 

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 Mehr Informationen:

BMU: Daten zur Natur 2004

 

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