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- 17.09.2004 -

 

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Tiger: Der Kampf gehört zum Liebesspiel

Wenn Tiger kämpfen, tun sie das oft nicht in feindlicher Absicht. Es handelt sich häufig um ein Ritual, das der Paarung vorausgeht.

(vv) - Wenn Tiger kämpfen, tun sie das nach Angaben der Naturschutzorganisation WWF oft nicht in feindlicher Absicht. Es handelt sich häufig um ein Ritual, das der Paarung vorausgeht. So war es auch bei den Dreharbeiten zu Jean-Jacques Annauds Kino-Abenteuer "Zwei Brüder". In einer Filmszene sieht es so aus, als würden die Helden Kumal und Sangha gegeneinander kämpfen. Tatsächlich filmte der Regisseur nach eigenen Angaben für die Szene zwei Tiger beim Liebesspiel.

 


© WWF/Martin Harvey

Zwei kämpfende Bengalische Tiger im Wasser

 

Der neue Film von Jean-Jacques Annaud (Der Bär, Der Name der Rose) kommt am 16. September in die deutschen Kinos. "Zwei Brüder"erzählt die märchenhafte Geschichte der Tiger Kumal und Sangha. Der französische Oscar-Preisträger hat seinen Film mit echten Tigern gedreht. Die Geschichte ist frei erfunden, aber sie vermittelt eine klare Botschaft: Lasst den Tigern ihren Lebensraum!

 


Grafik: WWF

"Katzenjammer": Der dramatische Rückgang der Tigerbestände

 

"Zwei Brüder" spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals lebten noch etwa 100.000 Tiger. Heute durchstreifen nach Schätzungen des WWF höchstens noch 7.000 Tiere die Wälder Asiens. Von einigen Unterarten wie dem südchinesischen Tiger leben bereits mehr Tiere in Zoos oder Gehegen als in freier Wildbahn, beschreibt der WWF die kritische Situation der größten Raubkatze der Erde. Von ehemals acht Unterarten haben nur fünf überlebt - und auch deren Bestand sei bedroht. Vor allem die Nachfrage nach Tigerprodukten in der traditionellen chinesischen Medizin macht laut WWF die illegale Jagd zu einem lukrativen Geschäft. Aber auch das Abholzen der Wälder macht den majestätischen Katzen schwer zu schaffen.

 

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 Mehr Informationen:

WWF: Tiger

vista verde: Raubkatzen

 

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