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- 16.08.2004 -

 

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Auswirkungen der Fischerei auf die Umwelt

Die einzigartigen Korallenriffe um die Azoren, Madeira und die Kanarischen Inseln sollen geschützt werden.

(vv) - In den tiefen Gewässern um die Azoren, Madeira und die Kanarischen Inseln gibt es Korallenbänke, hydrothermale Quellen und Karbonat-Hügel (Carbonate Mounds), die einer vielfältigen Fauna und Flora Schutz und Nahrung bieten. Zwar hat die EU-Kommission schon im Februar Pläne für den langfristigen Schutz dieser Ökosysteme vorgestellt, doch durch die Europawahl hat sich der Zeitplan verschoben. Deswegen macht die Kommission jetzt Vorschläge, wie dieser maritime Lebensraum bis zur Umsetzung dieser Richtlinien vor Schäden durch Schleppnetze bewahrt werden kann. Langfristig soll Grundnetzfischerei hier ganz verboten werden.

Fangquoten für Schellfisch in der Nordsee lockern

Ein anderer Vorschlag der Kommission soll die strengen Fangquoten für Schellfisch in der Nordsee lockern. Grund für diese Quoten ist ein Schutzgebiet für Kabeljau. Hier dürfen Schellfisch fangende Schiffe aus dem Vereinigten Königreich nur 35 % ihrer Schellfischquote fangen. Die Schiffe müssen eine spezielle Fangerlaubnis für den Fang der restlichen Schellfischquote des Vereinigten Königreichs außerhalb des Schutzgebiets haben. Neue Daten aus dem Vereinigten Königreich zeigen allerdings, dass die Kabeljaubeifänge durch britische Schiffe außerhalb des Kabeljauschutzgebietes sehr gering sind. Die Kommission schlägt daher vor, die Zahl der Tage, die Fischereifahrzeuge mit der speziellen Fangerlaubnis für Schellfisch außerhalb des Hafens verbringen dürfen, von 10 auf 12 zu erhöhen.

Franz Fischler, EU-Kommissar für Fischerei betonte: "Der Vorschlag zeigt, wie sehr wir uns im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik dafür einsetzen, die Auswirkungen der Fischerei auf die Umwelt zu minimieren. Er zeigt auch, dass die Kommission bereit ist, Maßnahmen anzupassen, wenn neue Erkenntnisse vorliegen."

 

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 Mehr Informationen:

EU-Kommission

 

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