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Pazifik: Gigantische Müllschwemme

Im Pazifik zwischen Kalifornien und Hawaii treibt sechs Mal so viel Plastikmüll wie tierisches Plankton.

Hamburg (vv) - Auf dem Pazifik hat sich zwischen Kalifornien und Hawaii ein fast geschlossener, drei Millionen Tonnen schwerer Plastikteppich von etwa der Größe Mitteleuropas ausgebreitet. Wie das Hamburger Magazin "GEO" in seiner Märzausgabe berichtet, kommen mittlerweile auf jedes Kilo tierischen Planktons sechs Kilo Kunststoffabfall.

Für die Müllschwemme weitab von menschlichen Siedlungen sorgen kreisende Strömungen von Passatwinden zwischen Japan und den USA, die auf dem Wasser des Pazifik einen Strudel erzeugen. Der an den Küsten Asiens und Amerikas treibende Müll wird von der Strömung erfasst und verbleibt mindestens 16 Jahre in einer Art Karussell, fast ohne dabei zersetzt zu werden.

 


© NOAA

Schwarzfussalbatrosse fressen Plastikabfälle

 

Vor allem Seevögel halten die bunten Teile für Nahrung und verenden qualvoll daran. Zudem reichern sich Umweltgifte in dem Treibgut in millionenfach höherer Dosis als im Wasser an. Dort nach Fressen suchende Fische nehmen die Toxine auf, sodass das Gift schließlich auch in die Lebensmittel der Menschen gelangt.

 

 Mehr Informationen:

GEO

EPA: Marine Debris

 

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