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NABU: Feldvögel wie Rebhuhn oder
Kiebitz sind im Bestand bedroht
Die Mehrzahl der heimischen
Feldvogelarten wie Rebhuhn, Feldlerche oder Kiebitz ist in ihrem
Bestand bedroht.
Bonn (dpa) - Von den etwa 45
Arten würden derzeit etwa zwei Drittel auf der Roten Liste
geführt, teilte der Naturschutzbund Deutschland (NABU) am
Dienstag in Bonn mit. «In einigen Teilen Deutschlands sind
ehemals typische und häufige Arten bereits ganz verschwunden»,
sagte NABU-Vogelexperte Hermann Hötker.
Wichtigster Grund für den
Rückgang ist laut NABU die intensivere Landwirtschaft. Demnach
leiden Vögel, die auf Äckern brüten oder dort ihre
Nahrung suchen, unter dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und
fehlender Pflanzenvielfalt. Zudem seien die Feldvögel auf
Streuobstwiesen oder Gehölze angewiesen, deren Verschwinden
einigen Arten zugesetzt habe. Auch Trockenlegungen und intensiveres
Mähen hätten zur dramatischen Situation beigetragen.
Um den dramatischen Trend umzukehren,
müssten in der Landwirtschaft weniger Pestizide eingesetzt,
Flächen stillgelegt und verkleinert sowie Streuobstwiesen
und Hecken erhalten werden.
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