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- 03.02.2004 -

 

 

 


 

NABU: Feldvögel wie Rebhuhn oder Kiebitz sind im Bestand bedroht

Die Mehrzahl der heimischen Feldvogelarten wie Rebhuhn, Feldlerche oder Kiebitz ist in ihrem Bestand bedroht.

Bonn (dpa) - Von den etwa 45 Arten würden derzeit etwa zwei Drittel auf der Roten Liste geführt, teilte der Naturschutzbund Deutschland (NABU) am Dienstag in Bonn mit. «In einigen Teilen Deutschlands sind ehemals typische und häufige Arten bereits ganz verschwunden», sagte NABU-Vogelexperte Hermann Hötker.

Wichtigster Grund für den Rückgang ist laut NABU die intensivere Landwirtschaft. Demnach leiden Vögel, die auf Äckern brüten oder dort ihre Nahrung suchen, unter dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und fehlender Pflanzenvielfalt. Zudem seien die Feldvögel auf Streuobstwiesen oder Gehölze angewiesen, deren Verschwinden einigen Arten zugesetzt habe. Auch Trockenlegungen und intensiveres Mähen hätten zur dramatischen Situation beigetragen.

Um den dramatischen Trend umzukehren, müssten in der Landwirtschaft weniger Pestizide eingesetzt, Flächen stillgelegt und verkleinert sowie Streuobstwiesen und Hecken erhalten werden.

 


© DBU

Feldlerche (Alauda arvensis)

 

 Mehr Informationen:

NABU

 

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