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Afrika:
Wieder mehr Berggorillas
Bürgerkriegen und Wilderei
zum Trotz tragen die Bemühungen um den Schutz der Berggorillas
Früchte.
(jkm) - Im Gebiet der zentralafrikanischen
Virunga-Vulkane lebt heute gut ein Sechstel mehr Tiere als noch
vor 15 Jahren, hat eine neue Zählung ergeben. Mit 380 Individuen
ist die Population im Dreiländereck zwischen Uganda, Ruanda
und der Demokratischen Republik Kongo aber immer noch klein.
"Ohne effektive und gemeinsame
Bemühungen über internationale Grenzen hinweg wäre
dieser Erfolg nicht möglich gewesen", freut sich Bill
Weber von der Wildlife Conservation Society, New York. Der Zoologe
hatte die letzte Erfassung im Jahr 1989 geleitet, die eine Zahl
von 324 Tieren ergeben hatte. Dieses Ergebnis bedeutete bereits
eine Verbesserung, hatte man den Berggorilla (Gorilla gorilla
beringei) zehn Jahre zuvor fast schon verloren geglaubt.

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ArtToday
Im Gebiet
der zentralafrikanischen Virunga-Vulkane lebt heute gut
ein Sechstel mehr Berggorillas als noch vor 15 Jahren.
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In den 90er-Jahren wurde die Region
von Bürgerkriegen und Kriegen heimgesucht, so dass Naturschützer
erneut um die Zukunft der Tiere fürchteten. Laut der im Herbst
2003 durchgeführten Zählung hat sich der intensive Schutz
im Mgahinga Gorilla National Park in Uganda, im Parc National
des Volcans in Ruanda und im Parc National des Virunga in der
DR Kongo jedoch ausgezahlt.
Bereits im Jahr 1925 war in der
Region das erste Schutzgebiet für Berggorillas eingerichtet
worden. Zu weltweiter Popularität gelangten die Tiere durch
die Langzeitstudien Dian Fosseys. Eine zweite Population lebt
im ugandischen Bwindi Impenetrable National Park. Ihre Größe
wird auf 320 Tiere geschätzt.
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