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Sunderbans:
Indien und Bangladesch starten gemeinsame
Tigerzählung
Indien und Bangladesch haben
gemeinsam mit der Zählung des Tigerbestandes im Grenzgebiet
beider Länder begonnen.
New Delhi (dpa) - Derzeit werden
im etwa 10.000 Quadratkilometer großen Sunderbans-Waldgebiet
ungefähr 620 Bengalische Tiger vermutet, berichtete der indische
Nachrichtensender NDTV am Mittwoch. In dem weltgrößten
Mangrovenwald würden nach den letzten Statistiken 271 Tiere
auf der Seite Indiens und 350 Tiere auf der Seite Bangladeschs
leben, hieß es weiter.
Da die Raubkatzen bei ihren Wanderungen
im Wald oftmals die Ländergrenze überqueren, kann nach
Aussage von Naturschützern nur eine gemeinsame Zählung
den tatsächlichen Tigerbestand ermitteln. Der Bestand ist
durch Wilderer und durch die Abholzung des Waldes für die
landwirtschaftliche Nutzung bereits stark dezimiert worden.
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